Förderung: Zuschuss zum Einbruchschutz erhöht

Die KfW-Bankengruppe hat den Zuschuss für „Einzelmaßnahmen zum Einbruchschutz“ in ihrem Produkt „Altersgerecht Umbauen – Investitionszuschuss“ erhöht.

Zum 15. September 2017 hat die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) die Zuschusshöhe für Investitionen von 500 Euro bis 1.000 Euro von zehn auf zwanzig Prozent erhöht. Somit gibt es bei Investitionen von 500 bis 1.000 Euro pro Antrag Zuschüsse in Höhe von hundert bis 200 Euro. Dies soll ein zusätzliches Plus zu der in diesem Jahr herabgesetzten Mindestinvestitionssumme darstellen und vor allem Mietern zugutekommen. Übersteigen die förderfähigen Investitionskosten 1.000 Euro, fördert die KfW die ersten 1.000 Euro mit zwanzig Prozent und die restlichen Investitionskosten mit zehn Prozent.

Kein Kredit sondern ein Zuschuss
Das Geld können sowohl Eigentümer als auch Mieter beantragen und es muss nicht zurückgezahlt werden. Maximal sind Investitionen in Höhe von 15.000 Euro förderfähig. So ist es möglich, je nach Höhe der Investitionskosten, Zuschüsse in Höhe von bis zu 1.600 Euro zu erhalten.
Dass der richtige Einbruchschutz ein wichtiges Thema ist und dass sich Vorbeugung lohnt, zeigen auch die Zahlen der bundesweiten Polizeilichen Kriminalstatistik (PKS). Die Statistik belegt, dass die Zahl der Wohnungseinbrüche 2016 zwar nicht gestiegen, jedoch weiterhin relativ hoch ist. Dabei handelt es sich um insgesamt über 151.000 Fälle. Somit ist die Anzahl der Wohnungseinbruchdiebstähle zum Vorjahr um 9,5 Prozent gesunken und liegt in etwa wieder auf dem Stand von 2014 (2014: etwa 152.00 Fälle). Laut Kriminalstatistik könnten viele Einbrüche im Vorfeld durch richtiges Verhalten und die richtige Sicherungstechnik verhindert werden. Ältere Türen und Schlösser bieten jedoch kaum Schutz vor einem Einbruch und so ist es wichtig, in moderne Sicherheitstechnik zu investieren.

Antrag vorher stellen
Für den richtigen Einbruchschutz sind einbruchhemmende Haus- und Wohnungstüren mit einem entsprechenden Schloss zu empfehlen. Hier kommen spezielle Schließzylinder, Schutzbeschläge und Schließbleche zum Einsatz. Für bereits vorhandene Türen ist ein Nachrüsten mit einbruchhemmenden Produkten sinnvoll. Bei dem KfW-Förderprogramm gibt es verschiedene Möglichkeiten in den Einbruchschutz zu investieren. Zu den entsprechenden Maßnahmen gehören beispielsweise der Einbau einbruchhemmender Haus- und Wohnungstüren, der Einbau von Gegensprechanlagen und Türspionen sowie das Nachrüsten einbruchhemmender Produkte wie Mehrfachverriegelungen, Querriegelschlösser und Zusatzschlösser. Um die Förderung in Anspruch nehmen zu können, ist zu beachten, dass der Antrag vor dem Umbaubeginn bei der KfW gestellt werden muss. Ist der Antrag eingereicht, können einige Wochen vergehen, bis dieser geprüft wurde. Der Zuschuss wird dann nach Abschluss der Maßnahmen ausgezahlt.
Alle Informationen zu den Fördermaßnahmen und den Voraussetzungen stellt die KfW auf der zentralen Internetseite www.kfw.de/zuschussportal zur Verfügung. Interessierte Verbraucher können sich dort online registrieren und die gewünschten Zuschüsse beantragen. Vorher sollte jedoch ein Fachmann für Sicherheitstechnik kontaktiert werden.

Quelle: https://www.mt-metallhandwerk.de/foerderung-zuschuss-zum-einbruchschutz-erhoeht/150/55524/